Stauden nach Standort: 25 robuste Stauden für Sonne, Halbschatten und Schatten

Stauden nach Standort: 25 robuste Stauden für Sonne, Halbschatten und Schatten

Der Standort entscheidet, ob eine Staude bei dir gedeiht oder nur kümmert. Eine Pflanze, die Sonne und trockenen Boden liebt, wird im feuchten Schatten nie glücklich, und umgekehrt. Deshalb fängt jede gute Pflanzenauswahl mit einem ehrlichen Blick auf deinen Garten an: Wie viele Stunden Sonne bekommt die Fläche, wie ist der Boden, wo stehen Bäume und Mauern.

Stauden sind mehrjährige Pflanzen, die jedes Jahr wiederkommen. Aus meiner Beobachtung der letzten Jahre habe ich dir für jeden Standort robuste Stauden zusammengestellt. Sie kommen mit den zunehmend trockenen Sommern zurecht, sind langlebig und bei Insekten beliebt.

Das Wichtigste in Kürze

Fünfundzwanzig Stauden, die sich in meinen Gärten bewährt haben, sortiert nach Standort. Für die Sonne die Indigolupine mit ihrer tiefen Pfahlwurzel, die Katzenminze, die nach dem Rückschnitt ein zweites Mal blüht, und das Brandkraut, dessen Samenstände bis in den Winter stehen. Für den Halbschatten die Weiße Waldaster, die noch im Oktober unter Gehölzen blüht, und die Palmblatt-Nieswurz, die im Februar aufgeht. Für den Schatten der Bergwald-Storchschnabel und die Elfenblume, die selbst trockenen Schatten unter Bäumen begrünen. Dazu sieben Tipps, wie du nachhaltig pflanzt, und wo du geprüfte Sorten findest.

Stauden für die Sonne

Blauviolette Blütenkerzen der Indigolupine (Baptisia australis) in der Sonne

Indigolupine (Baptisia australis): 80 bis 120 Zentimeter, blaue Blütenkerzen im Mai und Juni. Die tiefe Pfahlwurzel macht sie extrem trockenverträglich. Sie braucht zwei, drei Jahre zum Einwachsen und will danach nicht mehr verpflanzt werden.

Muskateller-Salbei (Salvia sclarea)

Muskateller-Salbei (Salvia sclarea): 80 bis 100 Zentimeter, Juni bis August, duftet intensiv. Kurzlebig, aber er sät sich selbst aus und taucht immer wieder an neuen Stellen auf. Hummeln und Holzbienen lieben ihn.

Agavenblättrige Mannstreu (Eryngium agavifolium) mit grünen Blütenkugeln im Kiesbeet

Agavenblättrige Mannstreu (Eryngium agavifolium): 100 bis 150 Zentimeter, grünweiße Blütenzapfen im Juli und August über einer Rosette aus gezackten, wintergrünen Blättern. Verträgt Hitze und Trockenheit, steht architektonisch im Beet und hält Struktur bis in den Winter.

Lilafarbene Blüte der Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) in Nahaufnahme

Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria): 40 bis 60 Zentimeter, lila Blütenköpfe von Juni bis Oktober. Heimisch, blüht unermüdlich, wenn du Verblühtes abschneidest. Schmetterlinge und Wildbienen sitzen darauf, sobald sie aufgeht.

Katzenminze (Nepeta x faassenii 'Walker's Low')

Katzenminze (Nepeta x faassenii ‚Walker’s Low‘): 50 bis 70 Zentimeter, lavendelblau von Mai bis September. Nach dem ersten Rückschnitt im Juli blüht sie ein zweites Mal. Trockenverträglich, standfest und einer der verlässlichsten Hummelmagnete, die ich kenne.

Steinquendel (Calamintha nepeta) mit unzähligen kleinen weißen Blüten

Bergminze (Calamintha nepeta ‚Triumphator‘): 30 bis 40 Zentimeter, unzählige kleine weiße Blüten von Juli bis Oktober, das Laub duftet nach Minze. Sie summt den ganzen Spätsommer, braucht kaum Wasser und füllt Lücken zwischen höheren Stauden.

Brennender Busch, auch Diptam (Dictamnus albus)

Brennender Busch, auch Diptam (Dictamnus albus): 60 bis 100 Zentimeter, rosa Blüten im Mai und Juni, zitronig duftend. Sehr langlebig, liebt kalkhaltigen, trockenen Boden, wächst langsam. Nach dem Berühren Hände waschen, die Pflanzensäfte können in der Sonne die Haut reizen.

Brandkraut (Phlomis russeliana)

Brandkraut (Phlomis russeliana): 60 bis 90 Zentimeter, gelbe Blütenquirle im Juni und Juli. Das wintergrüne Laub deckt den Boden, die Samenstände stehen bis in den Winter und sehen mit Raureif wunderschön aus.

Rote Spornblume (Centranthus ruber) mit dunkelroten Blütendolden vor einer Hauswand

Rote Spornblume (Centranthus ruber): 60 bis 80 Zentimeter, rote oder weiße Blütendolden von Mai bis September, bei Rückschnitt nach der ersten Blüte bis in den Herbst. Wächst in Mauerritzen und auf Schotter, wo sonst nichts gedeiht, und sät sich gern aus. Schmetterlinge und Taubenschwänzchen fliegen sie unermüdlich an.

Stauden für den Halbschatten

Tränendes Herz (Lamprocapnos spectabilis)

Tränendes Herz (Lamprocapnos spectabilis): 60 bis 80 Zentimeter, die bekannten Herzblüten im Mai und Juni. Braucht frischen, humosen Boden. Zieht im Sommer ein, plane also eine Nachbarin, die die Lücke füllt.

Rote Sterndolde (Astrantia major)

Rote Sterndolde (Astrantia major): 50 bis 70 Zentimeter, Juni bis August. Schneidest du sie nach der ersten Blüte zurück, blüht sie im Spätsommer ein zweites Mal. Braucht frischen Boden. Für den Spätsommer im Halbschatten passt auch die Herbstanemone ‚Honorine Jobert‘.

Palmblatt-Nieswurz (Helleborus foetidus)

Palmblatt-Nieswurz (Helleborus foetidus): 40 bis 60 Zentimeter, hellgrüne Glockenblüten mit rotem Rand von Februar bis April, wintergrünes, handförmiges Laub. Heimisch, kurzlebig, sät sich aber selbst aus und hält sich so im Beet. Ihre bekannte Schwester, die Schneerose (Helleborus niger), habe ich hier porträtiert.

Salomonssiegel (Polygonatum odoratum)

Salomonssiegel (Polygonatum odoratum): 40 bis 60 Zentimeter, weiße Glöckchen an bogig überhängenden Trieben im Mai und Juni. Verträgt Wurzeldruck und trockeneren Halbschatten, breitet sich langsam über Rhizome aus. Die Beeren sind giftig.

Bärenklau (Acanthus hungaricus)

Bärenklau (Acanthus hungaricus): 80 bis 120 Zentimeter, weiß-purpurne Blütenkerzen im Juni und Juli über großen, glänzenden Blättern. Verträgt Trockenheit erstaunlich gut.

Weiße Waldaster (Aster divaricatus)

Weiße Waldaster (Aster divaricatus): 50 bis 70 Zentimeter, weiße Sternblüten von August bis Oktober an dunklen, geschwungenen Stielen. Verträgt trockenen Halbschatten und Wurzeldruck. Eine der wenigen Astern, die unter Gehölzen blühen.

Fingerhut (Digitalis purpurea)

Fingerhut (Digitalis purpurea): 100 bis 150 Zentimeter, Juni und Juli. Zweijährig, sät sich zuverlässig selbst aus. Hummeln verschwinden ganz in den Glocken. Alle Pflanzenteile sind giftig.

Hellviolette Blüten der Wild-Aster (Aster ageratoides) im Sonnenlicht

Wild-Aster (Aster ageratoides): 60 bis 90 Zentimeter, blasslila bis weiße Sternblüten von September bis Oktober. Verträgt Halbschatten und Wurzeldruck, bildet über Ausläufer dichte Bestände und ist eine der letzten Nahrungsquellen für Wildbienen und Schmetterlinge im Jahr. Ähnlich unermüdlich blüht die Schönaster (Kalimeris incisa), hier im Porträt.

Rote Sterndolde und Tränendes Herz mögen es beide frisch, sie passen gut nebeneinander.

Stauden für den Schatten

Bergwald-Storchschnabel (Geranium nodosum)

Bergwald-Storchschnabel (Geranium nodosum): 30 bis 40 Zentimeter, lila Blüten von Juni bis Oktober. Einer der wenigen, der trockenen Schatten unter Bäumen verträgt.

Funkie (Hosta)

Funkie (Hosta): 30 bis 80 Zentimeter je nach Sorte, Blattschmuck von Frühjahr bis Herbst, Blüte im Juli und August. Sorten mit blauem, dickem Laub sind weniger schneckenanfällig.

Teppich-Ungarwurz (Waldsteinia ternata)

Teppich-Ungarwurz (Waldsteinia ternata): 10 bis 15 Zentimeter, gelbe Blüten im April und Mai, immergrün. Schließt als Bodendecker jede Lücke und hält Wildkräuter fern.

Schnee-Hainsimse (Luzula nivea)

Schnee-Hainsimse (Luzula nivea): 30 bis 50 Zentimeter, wintergrünes Gras mit weißen Blütenköpfen im Juni und Juli. Kommt mit trockenem Schatten zurecht und bringt Leichtigkeit ins Beet.

Mandelblättrige Wolfsmilch (Euphorbia robbiae) mit gelbgrünen Blütenständen über dunkelgrünem Laub

Mandelblättrige Wolfsmilch (Euphorbia amygdaloides var. robbiae): 40 bis 60 Zentimeter, gelbgrüne Blütenstände von April bis Juni, wintergrünes Laub in Rosetten. Breitet sich über Ausläufer aus und begrünt selbst trockenen Schatten unter Bäumen. Der Milchsaft reizt die Haut, Handschuhe beim Schneiden.

Elfenblume (Epimedium in Sorten)

Elfenblume (Epimedium in Sorten): 25 bis 40 Zentimeter, zarte Blüten in Gelb, Weiß oder Rosa im April und Mai, dazu herzförmiges Laub, das im Austrieb bronzefarben ist. Braucht ein, zwei Jahre zum Einwachsen, dann verträgt sie trockenen Schatten und bildet dichte Teppiche.

Waldgeißbart (Aruncus dioicus)

Waldgeißbart (Aruncus dioicus): 150 bis 200 Zentimeter, cremeweiße Rispen im Juni und Juli. Heimisch, braucht frischen Boden. Ein Solist für den Hintergrund.

Nesselkönig (Lamium orvala)

Nesselkönig (Lamium orvala): 40 bis 60 Zentimeter, purpurrosa Lippenblüten von April bis Juni. Erste Nahrung für Hummeln im Frühjahr, mag frischen Boden.

Wie du aus diesen Stauden ein ganzes Beet baust, mit Leit-, Gruppen- und Bodendeckerstauden, liest du in meinem Artikel Staudenbeet planen. Und wenn du das Beet lieber planen und anlegen lassen möchtest, findest du hier mein Rundum-sorglos-Paket.

Der Arbeitskreis zur Staudensichtung

Der Arbeitskreis zur Staudensichtung prüft Stauden auf ihre Gartentauglichkeit. Dafür pflanzen Expert:innen – darunter Gärtner:innen, Botaniker:innen und Landschaftsarchitekt:innen – verschiedene Sorten auf Versuchsflächen und beobachten sie über längere Zeit. Dabei geht es um Eigenschaften wie Wuchsverhalten, Blühfreude, Trockenheitsverträglichkeit oder Krankheitsanfälligkeit.

Eine umfangreiche Datenbank mit allen getesteten und empfohlenen Stauden findest du auf der Website des Arbeitskreises Staudensichtung. Du kannst dort nach Arten, Sorten oder bestimmten Eigenschaften filtern – ideal, wenn du gezielt nach passenden Pflanzen für deinen Garten suchst.

Zwei sehr sehenswerte Sichtungsgärten sind auch für Besucher:innen geöffnet: der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim an der Bergstraße und die Weihenstephaner Gärten in Freising nahe München. Ein Besuch lohnt sich!

Pfingstrosenmeer in Weiß und Rosa mit violettem Storchschnabel 'Weihenstephan'

Tipps zur nachhaltigen Pflanzung von Stauden

Wenn du dir ein Farbenmeer im Garten wünscht, gleichzeitig aber möchtest, dass dein eigenes Stück Land klimafreundlich bepflanzt ist und dir noch lange Freude bereitet, dann gibt es hier nun meine Tipps. Mir ist immer wichtig, dass ein Garten Liebe und Entspannung statt Arbeit oder Stress bedeutet und daher achte ich sehr darauf, bewusst und nachhaltig zu pflanzen. Denn so bleibt der Aufwand gering, die Belohnung ist aber umso größer!

Tipp 1: Auswahl von einheimischen Pflanzen

Wähle bevorzugt Stauden, die in deiner Region heimisch sind. Warum? Sie sind im Gegensatz zu Exoten an das lokale Klima und den Boden angepasst und benötigen in der Regel weniger Pflege, Wasser und Dünger. Außerdem bieten sie Lebensraum für einheimische Insekten und Vögel. So summt und brummt und zwitschert es bald, wenn du in deinen Garten trittst und du machst nicht nur dir selbst eine Freude, sondern hilfst auch der Umwelt!

Tipp 2: Biodiversität fördern

Pflanze verschiedene Arten von Stauden, um die Vielfalt in deinem Garten zu erhöhen. Versuche, Pflanzen mit unterschiedlichen Blütezeiten, Höhen und Blattstrukturen auszuwählen. Dadurch ziehst du eine Vielfalt von Insekten und anderen Tieren an. Außerdem hast du dann vom zeitigen Frühjahr bis in den späten Herbst hinein immer wieder etwas Blühendes, an dem sich Auge und Seele erfreuen können.

Stauden sind nicht nur wunderschön anzusehen, sondern auch ökologisch von großer Bedeutung. Ihre Blüten locken bestäubende Insekten wie Bienen, Schmetterlinge und Hummeln an, sorgen für den Fortbestand dieser Arten und damit vieler weiterer Pflanzen. Erst vor einigen Tagen habe ich im Garten die erste Holzbiene an einem Muskateller-Salbei entdeckt und mich wahnsinnig über ihre Anwesenheit gefreut. Und im Mai konnte ich auf meiner Königskerze eine richtige kleine Kolonie von Schwalbenschwanz-Raupen begrüßen. Keine Sorge, die Pflanze hat den Besuch gesund überstanden und ich werde nun jedes Mal von wunderschönen Schmetterlingen begrüßt, wenn ich in den Garten komme.

Gelb-schwarz gemusterte Raupen fressen an einer Königskerze

Das zeigt mir, dass nicht nur ich mich dort wohl fühle, sondern auch meine Gäste, die Tiere. Dabei schließt sich ein klimafitter, nachhaltiger Garten überhaupt nicht mit einer individuellen Auswahl und dementsprechender Optik aus. Im Gegenteil, mit der Auswahl der richtigen Stauden kannst du beides haben: Einen Garten, der dir und allen tierischen Besuchern gefällt. Denn Stauden bieten Nahrung und Lebensraum für viele kleine Tiere, von Vögeln bis hin zu wertvollen Insekten. Durch den Anbau von Stauden unterstützen wir also die Vielfalt des ökologischen Gleichgewichts in unseren Gärten.

Tipp 3: Wassersparende Pflanzung

Wähle Stauden, die weniger Wasser benötigen und hitze- und trockenheitstolerant sind. Solche Pflanzen sind in der Regel an lokale Klimabedingungen angepasst und benötigen weniger Bewässerung. Vermeide es, Pflanzen zu wählen, die einen konstant feuchten Boden erfordern. Denn so sparst du Wasser – ein Gut, das auch hier nicht mehr verschwendet werden sollte. Die Umwelt wird es dir danken und deine Wasserrechnung auch!

Extra-Tipp: Mehr Infos zum Thema findest du in meinem Artikel „Diese Pflanzen mögen heiß und trocken„.

Purpurviolette Blüten der Königskerze, einer Pflanze mit tiefer Pfahlwurzel

Tipp 4: Mulchen

Verwende Mulchmaterial wie trockenes Laub oder Grasschnitt rund um deine Stauden. Vielleicht wächst auch Chinaschilf (Miscanthus) in deinem Garten. Die trockenen Stängel lassen sich nach Rückschnitt im Frühjahr wunderbar mit einem Häcksler schreddern und als Mulch verwenden.

Mulch hilft, Feuchtigkeit im Boden zu halten, Unkrautwuchs zu reduzieren und den Boden vor Temperaturschwankungen zu schützen. So kannst du vorhandene Ressourcen bestmöglich nutzen. Es lohnt sich, zweimal zu überlegen, ob etwas nur Abfall ist, oder sich noch nutzbringend einsetzen lässt. Wenn wir mehr Recyclen und uns dessen bewusster werden, ist wieder ein wichtiger Schritt getan.

Kauf-Tipp: Falls du kein geeignetes Gras im Garten hast oder dir der Häcksler fehlt, empfehle ich dir dieses Jumbogras!

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Tipp 5: Gruppenpflanzung

Pflanze Stauden in Gruppen oder Flächen statt einzeln. Dadurch können sich die Pflanzen gegenseitig unterstützen und Schatten spenden, was den Feuchtigkeitsverlust reduziert. Außerdem ist es wunderschön, einen kleinen Phlox-Wald oder ein Meer aus Ehrenpreis im Garten zu haben. Gerade die Üppigkeit und Farbenpracht spenden Freude. Auch in der Natur kommen diese Pflanzen meist in Gruppen vor.

Tipp 6: Pflege des Bodens

Verbessere die Qualität deines Bodens, indem du regelmäßig organische Materialien wie Kompost einarbeitest. Gesunder Boden unterstützt das Wachstum der Stauden und fördert die Wasserspeicherung. Idealerweise kannst du den Kompost selbst herstellen und das Material nutzen, das jedes Jahr in deinem Garten ganz von selbst nachwächst.

Tipp 7: Verzicht auf chemische Pestizide und Düngemittel

Vermeide den Einsatz von chemischen Pestiziden und Düngemitteln. Diese können die Umwelt belasten und langfristig die natürlichen Prozesse und die Gesundheit deines Gartens beeinträchtigen. Stattdessen kannst du vielfältige Lebensräume für nützliche Insekten schaffen. Wusstest du, dass sich sowohl Marienkäferlarven als auch Florfliegenlarven von Blattläusen ernähren? Schätzungen zufolge kann eine einzige Marienkäferlarve 50 bis 100 Blattläuse pro Tag vertilgen! Sie suchen gerne nach geschützten Orten, um sich zu verpuppen. Du kannst ihnen Unterschlupf bieten, indem du kleine Haufen von Steinen oder Holzstücken im Garten platzierst. Oder du pflanzt für die erwachsenen Tiere Dill, Fenchel, Schafgarbe, Gänseblümchen und Löwenzahn, die sie lieben. So erschaffst Du ein nachhaltiges und selbst regulierendes Ökosystem, das die Natur im Gleichgewicht hält.

Indem du diese Tipps befolgst, kannst du deinen Garten klimafreundlicher gestalten und gleichzeitig die Umwelt unterstützen. Ich wünsche dir viel Spaß beim Gärtnern!

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