8 Anzeichen, an denen ich sofort merke, dass dein Garten mehr Arbeit macht als nötig, und wie du das änderst

8 Anzeichen, an denen ich sofort merke, dass dein Garten mehr Arbeit macht als nötig, und wie du das änderst

Wenn ich einen Garten zum ersten Mal betrete, sehe ich meist in den ersten Minuten, woher die viele Arbeit kommt. Nach 20 Jahren als Gartengestalterin und Staudengärtnerin kenne ich die Muster. Sie wiederholen sich in vielen Gärten.

Wenn dein Garten zu viel Arbeit macht, liegt das selten an fehlendem Fleiß. Die Arbeit entsteht, wenn Pflanzen, Standort und Fläche nicht zueinander passen.

Hier sind die acht Anzeichen, die ich am häufigsten sehe. Zu jedem Anzeichen erfährst du, was du tun kannst.

Das Wichtigste in Kürze

Acht Anzeichen, an denen ich zu viel Gartenarbeit erkenne, und was hilft:
• Viele Arten auf kleinem Raum: größere Gruppen pflanzen
• Stauden am falschen Standort: das Licht ein Jahr lang beobachten
• Viel Rasen: Rasen verkleinern oder eine Blumenwiese anlegen
• Löwenzahn und Disteln samen aus: vor der Samenreife eingreifen
• Jedes Jahr neue Einzelpflanzen: Entdeckungen in Töpfe setzen
• Giersch und Quecke: gründlich ausgraben
• Keine Kante zwischen Rasen und Beet: abstechen, Stein, Metall oder Holz
• Offener Boden: Bodendecker und Mulch

1. Anzeichen: Auf einem Quadratmeter wachsen fünf bis sieben verschiedene Pflanzen

Ein Beet, und darin steht von allem etwas. Hier ein Storchschnabel, daneben eine Glockenblume, dahinter eine hohe Staude, die im Gartencenter gerade so schön blühte. Jede Pflanze für sich ist hübsch. Zusammen wirkt das Beet unruhig, und es macht viel Arbeit.

Der Grund: Jede Pflanze wächst in ihrem eigenen Tempo. Und jede braucht Zeit, um sich an einem neuen Standort zurechtzufinden. Das unterschätzen viele. In der Staudengärtnerei wurden die Pflanzen gehegt und gepflegt. Sie standen in lockerem Substrat, in dem sie ihre Wurzeln gut ausstrecken konnten. Sie hatten immer genug Wasser und sind nie ausgetrocknet. Hatte sich ein Wildkraut in den Topf gesät, wurde es sofort gejätet. Dann kommen sie in deinen Garten, und alles ist neu. Sie müssen sich erst akklimatisieren, und das dauert.

Steht eine junge Pflanze allein zwischen lauter anderen Arten, bedrängt die schnellere Nachbarin die langsamere. Stehen mehrere Pflanzen der gleichen Art zusammen, unterstützen sie sich gegenseitig.

Schwierig wird es auch, wenn große Stauden in einem schmalen Streifen stehen. Eine Pfingstrose (Paeonia) im Beetvordergrund sieht nach der Blüte im Frühjahr meist nicht mehr hübsch aus. Wird sie zurückgeschnitten, klafft vorne im Beet ein großes Loch, weil davor und dahinter nichts wächst.

Es gibt Ausnahmen. In einem kleinen Steingartenbeet, etwa auf dem Dach eines Mülltonnenhäuschens, dürfen ruhig fünf bis sieben Arten auf engem Raum wachsen. Mir geht es um größere Pflanzungen.

Damit keine Verwechslung entsteht: Bei der Stückzahl rechne ich mit sechs bis acht Pflanzen pro Quadratmeter, bezogen auf die Begleitstauden. Das erkläre ich ausführlich in meinem Artikel Staudenbeet planen: Standort, Pflanzung, Pflege. Hier geht es um die Zahl der verschiedenen Arten.

So änderst du das: Wähle weniger Arten und pflanze sie in größeren Gruppen. Wie groß die Gruppen werden, hängt von der Größe deines Beets ab. Ob es 10, 25 oder 100 Quadratmeter hat, macht einen großen Unterschied. Danach teilst du die Fläche auf. So kommt Ruhe ins Beet, und die Pflanzen schließen die Fläche mit der Zeit. Große Stauden wie die Pfingstrose setzt du nach hinten. Dann fällt die Lücke nach dem Rückschnitt nicht mehr auf.

Wie gut das funktioniert, sehe ich in einem Garten in der Marburger Oberstadt. Als ich ihn 2011 zum ersten Mal betrat, waren die Beete von Giersch und unzähligen Ahornsämlingen überwuchert. Heute hat sich dort eine dichte Pflanzendecke mit vielen Storchschnabel-Sorten gebildet. Im Frühjahr ist der Boden schnell bedeckt. Nach meiner Einschätzung brauche ich weniger als die Hälfte der Zeit zum Jäten, und die Pflanzung wirkt ruhiger. Die ganze Geschichte erzähle ich in Vom verwilderten Grundstück zum Storchschnabel-Paradies.

Üppig blühender Staudengarten in der Marburger Oberstadt mit rotlaubigem Ahorn im Hintergrund
Am Renthof in Marburg haben sich die Beete zu einer dichten Pflanzendecke geschlossen.

2. Anzeichen: Deine Stauden passen nicht zum Standort

Vor Kurzem war ich bei einer Gartenberatung. Die Kundin wohnt seit über 20 Jahren dort und hat in dieser Zeit unzählige Pflanzen gekauft. Als sie mir aufzählte, welche es bei ihr nicht geschafft hatten, wurde ein Muster sichtbar. Fast alle ihre Lieblingspflanzen brauchen volle Sonne und durchlässigen Boden: Sonnenhut (Echinacea), Prachtkerze (Gaura lindheimeri), Patagonisches Eisenkraut (Verbena bonariensis).

Das Eisenkraut ist bei uns meist nicht winterhart. An einem Standort, der ihm zusagt, versamt es sich aber und kommt so jedes Jahr wieder. Bei meiner Kundin kam es nicht zur Samenreife. Der Garten lag im Herbst schon zu früh im Schatten, und die nötige Wärme fehlte.

Das Interessante: Im Sommer hat sie tatsächlich viel Sonne. Da knallt sie richtig. Der Garten ist aber nicht sehr tief und liegt zwischen Haus und Mauer. Im Frühling, Herbst und Winter ist dort schon sehr früh keine Sonne mehr, und es wird empfindlich kalt. Übers Jahr gesehen ist ihr Garten also Halbschatten. Darauf sind wir gemeinsam gekommen.

Dazu kommt: Ihr Beet ist ein Streifen von acht Metern Länge und nur 1,70 Metern Tiefe. Auf dieser kleinen Fläche gibt es Gehölze, einen Gehölzrand und einen sonnigeren mittleren Teil. Das sind unterschiedliche Lebensbereiche, jeder mit anderem Licht und anderem Boden. Unter den Gehölzen und am Gehölzrand ist der Boden eher trocken, dafür humos. In der Mitte ist er frisch und nährstoffreich, weil dort in den letzten Jahren Kompost und Pflanzenerde eingearbeitet wurden.

Ein sonniger Sommertag allein sagt also wenig über deinen Standort.

So änderst du das: Dokumentiere ein Gartenjahr von Januar bis Dezember. Schreib auf, von wann bis wann die Sonne auf welche Stelle scheint. Behalte auch im Blick, dass sich das Licht verändert, wenn Bäume und Sträucher wachsen. Danach wählst du Pflanzen, die zu diesem Licht und zu deinem Boden passen. Wie du deinen Boden mit der Fingerprobe bestimmst und was die Lebensbereiche der Stauden bedeuten, erkläre ich in Staudenbeet planen. Mehr zum Thema Standort findest du in Stauden und der richtige Standort.

Für den Garten meiner Kundin haben wir unter anderem über Elfenblume (Epimedium), Frauenmantel (Alchemilla) und Waldgeißbart (Aruncus) gesprochen. Das Lungenkraut (Pulmonaria) und die Glockenblumen (Campanula), die schon bei ihr wachsen, kommen jedes Jahr wieder. Sie zeigen, was an diesem Ort gedeiht.

Einen wertvollen Hinweis gab auch die Nachbarschaft. Bei den Nachbarn wächst der Schlangenkopf (Chelone obliqua) sehr gut. Das spricht dafür, dass er auch bei meiner Kundin passende Bedingungen findet. Gut zu ihm passen Wiesen-Iris (Iris sibirica), Hohe Flammenblume (Phlox paniculata) ‚David‘, Jakobsleiter (Polemonium caeruleum) und Großblütige Braunelle (Prunella grandiflora). Schau dich deshalb auch in deiner näheren Umgebung um. Was dort gut wächst, zeigt dir, was dein Standort kann.

Halbschattenbeet mit Stauden und Gräsern unter lichten Bäumen vor einem Fabrikgebäude
Halbschatten unter lichten Bäumen: Hier gedeihen Stauden, die zu diesem Licht passen.

3. Anzeichen: Der Rasen nimmt den größten Teil deines Gartens ein

Mähen, gießen, vertikutieren, Kanten stechen. Interessanterweise sagen mir die meisten Gartenbesitzer:innen, ihr Rasen mache gar nicht so viel Arbeit.

Meine Einschätzung ist eine andere: Der Rasen wird in Zukunft ein wesentlich größeres Thema. In den heißen Sommerwochen verbrennt er. Danach wächst er teilweise von selbst nach, oft aber fleckig. Der Löwenzahn dagegen überlebt den Sommer und legt im Herbst noch einmal richtig los. Das beobachte ich von Jahr zu Jahr häufiger.

Dazu kommt: Rasen kühlt nicht und hält kein Wasser. Beim Gießen läuft das Wasser ab, und der Boden darunter ist wenig lebendig.

So änderst du das: Das hängt von der Größe deines Gartens ab. In kleineren Gärten verkleinerst du den Rasen und machst die Beete breiter. Für eine Höhenstaffelung mit Stauden braucht ein Beet mindestens einen Meter Breite, besser zwei.

In großen Gärten lohnt sich eine Blumenwiese. Sie zieht viele unterschiedliche Insekten an, und es ist großartig zu beobachten, welche Vielfalt sich dort einstellt. Eine Wiese macht weniger Arbeit als ein Rasen. Für mehr Biodiversität ist es gut, den Boden abzumagern, also nährstoffärmer zu machen.

Garten vor der Umgestaltung: große Rasenfläche ohne Struktur, die Feuerstelle ist bereits angelegt
Vorher: viel Rasen, wenig Struktur
Gestalteter Garten ein Jahr nach der Pflanzung mit jungen, gestützten Bäumen, Beeten und Rasenwegen
Ein Jahr später: Beete und Wege gliedern den Garten

4. Anzeichen: Löwenzahn und Disteln dürfen aussamen

Löwenzahn, Disteln oder eine imposante Klette blühen schön. Deshalb dürfen sie in vielen Gärten stehen bleiben. Und das Ausstechen macht Arbeit. Meist bleibt dabei ohnehin ein Teil der Wurzel im Boden, denn Löwenzahn und Disteln wurzeln tief. Der Löwenzahn bildet eine kräftige Pfahlwurzel.

Lässt du sie aussamen, verteilen sie sich reichlich im ganzen Garten.

Viel Löwenzahn auf einer Wiese verrät dir außerdem etwas über deinen Boden: Er ist nährstoffreich.

So änderst du das: Greif ein, bevor die Samen reif sind. Auf Wiesenflächen hilft es, den Boden abzumagern, wie beim dritten Anzeichen beschrieben. In einem Kies- oder Sandbeet setzen sich Löwenzahn und Disteln dagegen kaum fest, weil der Boden dort eher nährstoffarm ist. Ein Kiesbeet ist übrigens etwas anderes als eine Schotterfläche mit Vlies darunter. Die heizt sich auf, und die Pflanzen darin brauchen regelmäßig Wasser.

5. Anzeichen: Jedes Jahr kommen ein paar neue Pflanzen dazu

Pflanzen kaufen fühlt sich wundervoll an. Ich verstehe das gut. Ohne Plan landet die neue Entdeckung aber mal hier, mal dort, und das Beet wird von Jahr zu Jahr stückeliger. So entwickelt sich die Fläche nie zu einer stabilen Pflanzung.

Bei der Kundin, von der ich beim zweiten Anzeichen erzählt habe, stand die Freude am Entdecken immer im Vordergrund. Das darf bleiben. Es braucht nur einen anderen Rahmen.

So änderst du das: Sammle deine Entdeckungen in Töpfen. Dort haben besondere Pflanzen Platz, die den sonnigen, warmen Sommer genießen, aber nicht dauerhaft in deine Beete passen. Für die Beete selbst triffst du eine klare Auswahl: Die Pflanzen müssen zu Licht, Boden und Platz passen, und du setzt sie in größeren Gruppen.

Für größere Pflanzmengen lohnt sich eine Bestellung bei einer Staudengärtnerei statt vieler Einzelkäufe im Gartencenter. Gärtnereien in deiner Nähe findest du über den Bund deutscher Staudengärtner auf stauden.de.

6. Anzeichen: Giersch und Quecke haben sich im Beet breitgemacht

Giersch (Aegopodium podagraria) und Quecke (Elymus repens) breiten sich über Wurzelausläufer aus. Entfernst du sie nur oberirdisch, treiben sie aus jedem verbliebenen Wurzelstück wieder aus. Vorsicht auch bei Pflanzen, die du aus anderen Gärten geschenkt bekommst. Verschenkt werden meist die, die extrem stark wachsen. Die Schätze eines Gartens bekommst du selten. Informiere dich deshalb erst, was das für eine Pflanze ist und wie sie sich verbreitet, ob sie sich stark versamt oder Wurzelausläufer bildet. Dass eine Pflanze gut wächst, heißt noch nicht, dass sie in ein pflegeleichtes Beet passt.

So änderst du das: Bei einer Neuanlage gräbst du die Fläche gründlich aus und siebst die Wurzeln so vollständig wie möglich heraus. Anders geht es nicht. Pflanzenvernichtungsmittel kommen für mich auf keinen Fall infrage.

Entscheidend sind die ersten ein bis drei Jahre nach der Pflanzung. In dieser Zeit entfernst du alles, was noch nachkommt, mit Wurzel. Aus kleinen Wurzelstücken treibt die Pflanze sonst immer wieder aus.

Ein Mulch hilft hier nicht weiter. Warum, liest du beim achten Anzeichen.

7. Anzeichen: Zwischen Rasen und Beet gibt es keine Kante

Ohne klare Grenze wandert der Rasen ins Beet, und das Beet verliert seine Form. Das kostet dich jedes Jahr Zeit.

So änderst du das: Du hast mehrere Möglichkeiten: regelmäßig abstechen oder eine Kante aus Stein, Metall oder Holz. Besonders schön finde ich Baumstämme als Einfassung. Welche passt, ist eine Frage des Geschmacks. Entscheide passend zu deinem Haus und zum Stil deines Gartens. Nutze nicht zu viele verschiedene Materialien, sonst wirkt der Garten zerstückelt und unruhig. Ich finde es großartig, wenn eine Kante nicht nur praktisch ist, sondern den Garten auch schöner macht.

In großen Gärten ist das Abstechen oft die bessere Wahl. Das ist auch eine Kostenfrage. Ein Kunde von mir hat einen parkähnlichen Garten. Dort sind nur die Beete direkt am Haus eingefasst. Alle anderen Beete werden abgestochen, und das wirkt dort auch natürlicher.

Geschwungene, mit Steinen eingefasste Staudenbeete neben einer Rasenfläche
Eine Steinkante hält den Rasen aus dem Beet und gibt der Pflanzung Form.
Naturnahes Beet vor einer Holzfassade, mit einem alten Baumstamm zum Kiesweg hin eingefasst
Ein alter Baumstamm fasst das Beet zum Kiesweg hin ein.

8. Anzeichen: Zwischen deinen Stauden liegt offener Boden

Offener Boden bleibt nicht lange leer. Wildkräuter keimen dort zuerst, und der Boden trocknet schneller aus.

So änderst du das: Schließe die Fläche mit Bodendeckern. Sie stehen dichter als andere Stauden, mit rund 30 Zentimetern Abstand, also etwa zehn bis zwölf Pflanzen pro Quadratmeter, je nach Art. Bis sie die Fläche bedecken, hilft Mulch. Dabei kommt es auf das richtige Material an:

  • In voller Sonne mulchst du mit Blähton, Kies oder Sand.
  • An allen anderen Standorten eignen sich Grasschnitt ohne Samen sowie Rosen- und Staudenmulch.
  • Holzhackschnitzel verwende ich nicht, weil sie dem Boden Stickstoff entziehen.
  • Rindenmulch nehme ich nur dort, wo Pflanzen stehen, die sauren Boden brauchen.

Ganz wichtig: Mulche erst, wenn der Boden wildkrautfrei ist. Haben sich Giersch oder Quecke mit ihren Wurzelausläufern im Beet breitgemacht, bringt Mulch nichts. Dann steht zuerst das Ausgraben an, wie beim sechsten Anzeichen beschrieben.

Schubkarre mit Rasenschnitt stehend auf Rasenfläche, im Hintergrund Beet mit Tulpen.
Samenfreier Grasschnitt eignet sich als Mulch für Beete außerhalb der vollen Sonne.

Häufige Fragen, wenn dein Garten zu viel Arbeit macht

Welcher Garten macht wenig Arbeit?

Ein Garten, in dem die Pflanzen zu Licht und Boden passen. Dazu wenige Arten in größeren Gruppen, Bodendecker und Mulch auf offenen Flächen, breite Beete statt viel Rasen und eine klare Kante zwischen Rasen und Beet. So schließt sich die Pflanzung mit der Zeit, und Wildkräuter finden kaum noch Platz.

Gibt es einen Garten, der keine Arbeit macht?

Nein. Auch ein gut geplanter Garten braucht Pflege, vor allem in den ersten ein bis drei Jahren nach der Pflanzung. Neue Stauden brauchen ein bis zwei Jahre regelmäßig Wasser, und Wurzelunkräuter wie Giersch entfernst du in dieser Zeit konsequent. Danach sinkt der Aufwand deutlich, weil die Stauden die Fläche geschlossen haben.

Wann ist der beste Zeitpunkt, den Garten pflegeleichter umzugestalten?

Der Herbst ist ein guter Zeitpunkt, denn die Stauden wurzeln vor dem nächsten Sommer ein. Du kannst im Herbst auch zuerst den Boden vorbereiten und danach Schritt für Schritt pflanzen. So musst du nicht den ganzen Garten auf einmal umbauen. Zum Pflanzen empfehle ich das Frühjahr (März bis Mai) oder den Herbst (September bis November), weil die Staudengärtnereien dann am besten bestückt sind.

Hilft Mulch gegen Unkraut?

Ja, aber nur auf wildkrautfreiem Boden. Haben sich Giersch oder Quecke mit ihren Wurzelausläufern im Beet ausgebreitet, bringt Mulch nichts, dann gräbst du zuerst aus. In voller Sonne mulchst du mit Blähton, Kies oder Sand, an allen anderen Standorten mit samenfreiem Grasschnitt oder Rosen- und Staudenmulch.

Dein nächster Schritt zum pflegeleichten Garten

Vielleicht hast du beim Lesen einige Anzeichen in deinem Garten wiedererkannt. Du musst nicht alles auf einmal ändern. Fang mit dem Anzeichen an, das dir die meiste Arbeit macht. Wie du einen pflegeleichten Garten von Grund auf anlegst, liest du in Pflegeleichter Garten anlegen: Meine sieben Grundsätze aus der Gartenpraxis.

Wenn du deinen Garten grundlegend neu denken möchtest, begleite ich dich in meinem Premium-Programm „Dein GartenReich“. In acht Wochen entwickelst du Schritt für Schritt ein stimmiges Gesamtkonzept für deinen Garten: Du lernst deinen Standort genau kennen, findest deine Lieblingsorte und planst Staudenbeete, die zu Licht, Boden und dir passen. Einmal pro Woche begleite ich dich persönlich in einem Live-Call, einmal im Monat treffen wir uns im Garten-Atelier. Der Einstieg ist jederzeit möglich.

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